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Mehrweg-Glasverpackung im Trend: Egger Getränke sehr zufrieden mit Entwicklung

  • Parlamentarischer Umweltausschuss besichtigt Egger Getränke
  • Das Comeback der Glasflasche

Egger Getränke füllt seit einem Jahr wieder Limonaden in Mehrweg-Glasflaschen ab und zieht anlässlich des Besuches einer Delegation des parlamentarischen Umweltausschusses sowie des Vizebürgermeisters und der Umweltstadträtin der Stadt St. Pölten in Unterradlberg eine zufriedene Zwischenbilanz: „Wir gestalten aktiv das Comeback der Mehrweg-Glasflasche mit. Die Konsumenten wünschen und kaufen die entsprechenden Produkte“, so Frank van der Heijden und Martin Forster, die beiden Geschäftsführer von Egger Getränke, zufrieden. Dass Mehrweg-Glas eindeutig eine relevante Verpackung ist, die dem Zeitgeist entspricht, ist unbestritten. Selbst im „Ausnahme-Jahr 2020“ verzeichnete diese Gebindeform eine deutliche Absatzsteigerung. Bei Egger Getränke verließen in Summe fünf Millionen Mehrweg-Glasflaschen die Produktion.

Mehrweg als wichtiger Teil von Klima- und Umweltschutz

Robert Laimer – Abgeordneter zum Nationalrat und Mitglied des parlamentarischen Umweltausschusses – hat den Besuch bei Egger Getränke initiiert: „Im Umweltausschuss werden alle Gesetzesvorlagen und Anträge, die sich mit Naturschutz, Klimaschutz und Ökologie befassen, behandelt. Das reicht von Abfallsammlung und Recycling bis zur Nutzung erneuerbarer Energien. Natürlich interessieren wir uns auch für die bereits in Betrieb befindlichen Umsetzungen in diesem Bereich. Daher wollten wir uns die Vorzeige-Anlage selbst ansehen und konnten wertvolle Einblicke gewinnen.“ Und weiter: „Um Mehrweg-Gebinde in Österreich wieder stark zu machen, braucht es Unternehmen wie Egger Getränke, die mit mutigen Schritten vorangehen.“ Klima- und Umweltschutz seien Themen, die die Kraft und Anstrengung aller Beteiligten brauchen, um den dringend nötigen Wandel vollziehen zu können. Laimer sieht es als seine Aufgabe, „als politischer Vertreter die Rahmenbedingungen für heimische Unternehmen zu schaffen, die es ermöglichen, in eine ökologischere Zukunft zu gehen.“

Ein Jahr Mehrweg-Glas „made in NÖ“ Der Erfolg des 25 Millionen-Euro-Investments in die Egger-Glasanlage kann sich durchaus sehen lassen: „Wir konnten in allen drei Geschäftsbereichen, in denen wir tätig sind, nämlich eigene Premiummarken, Lohnabfüllung und Handelsmarken, den Anteil an Mehrweg-Glas signifikant steigern und merken, dass sich diese Entwicklung fortsetzt und die Nachfrage nach Mehrweg-Glas weiter steigt“, erklärt Frank van der Heijden. Als prominenten Kunden nennt er etwa die Handelskette Spar, die seit vergangenem April fünf verschiedene Getränke der Marke „SPAR“ von Egger Getränke in 1-Liter-Mehrweg-Glasflaschen abfüllen lässt. Aktuell freut sich van der Heijden über einen bekannten Kunden im Bereich Lohnabfüllung: Ab sofort setzt auch Almdudler für seine Produkte „Almdudler Original“, „Almdudler zuckerfrei“ und „Spezi Orange“ auf die zeitgemäße 1Liter-Mehrweg-Flasche.

Angebot und Nachfrage beeinflussen sich gegenseitig

„Mehrweg-Glas wird seitens der Konsumenten aktiv nachgefragt. Dabei beeinflussen sich Angebot und Nachfrage gegenseitig positiv: Wenn das Angebot ausgebaut wird und Mehrweg-Glasflaschen flächendeckend erhältlich sind, so steigt auch das Bewusstsein und das Interesse der Konsumenten, die dann verstärkt Glas nachfragen,“ ist van der Heijden aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Markt überzeugt und macht der Getränkeindustrie und all jenen, die Handelsmarken verkaufen, ein attraktives Angebot: „Mehrweg-Glas liegt klar im Trend – und wir verfügen über die nötigen Kapazitäten, um diese Veränderung im Einkaufsverhalten auch unterstützen zu können.“ Zusätzlich punktet Egger Getränke durch klimaneutrale Produktion, die für immer mehr Produzenten und Konsumenten ein entscheidendes Kriterium ist.

Neutrale Mehrweg-Glasflasche und Kiste können von allen genutzt werden

Sowohl Handel als auch Lohnabfüllkunden können die von Egger Getränke entwickelte und preisgekrönte 1-Liter-Mehrweg-Glasflasche genau wie die nachhaltige 6er-Kiste nutzen: Durch den bewussten Verzicht auf Markenbranding können Flaschen und Kiste – mit der selbstbewussten Aufschrift „Ich trage gerne - der Umwelt zuliebe“ – in allen drei Bereichen eingesetzt werden. „Damit machen wir es den Konsumenten, den Produzenten und dem Handel so einfach wie möglich und erhöhen gleichzeitig die Nachhaltigkeit, weil wir markenübergreifend nur ein einziges Gebinde einsetzen.“

Starkes Unternehmen auf drei Standbeinen

Als Familienunternehmen verbindet Egger Getränke Flexibilität mit Erfahrung und macht laufend mit Innovationen auf sich aufmerksam. Der Erfolg des Unternehmens, das jährlich rund 400 Millionen Getränke abfüllt, lässt sich auf eine langfristig ausgelegte Strategie und die Konzentration auf drei Standbeine zurückführen, nämlich die Entwicklung von Premiummarken, Lohnabfüllung und Handelsmarken sowohl in Österreich als auch im Export.

Fotograf & Credit: Josef Vorlaufer

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